Das richtige Instrument finden

Manche Kinder haben von klein an eine Affinität zu einem bestimmten Instrument, andere sind unentschlossen. Kinder sollten nicht Geige oder Klavier lernen, weil die Eltern das wollen, sondern weil sie das möchten. Damit Kinder sich das passende Instrument aussuchen können, müssen sie erst einmal die möglichen Musikinstrumente kennen lernen und vor allem wissen, wie diese klingen. Hierbei kann die Zwergen Musik und das Instrumentenkarussell helfen.

 

Muss es immer klassisch sein?

Musik fördert die Intelligenz von Kindern, sie finden sich in Alltagssituationen besser zurecht, können sie besser beurteilen und aus Erfahrungen schneller lernen. Das ergab eine Langzeitstudie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung an Berliner Grundschulen.

 

Instrumenten-Kauf

Nichts ist für Eltern frustrierender, als wenn sie ein teures Instrument angeschafft haben und es schon nach kürzester Zeit in der Ecke verstaubt. Deshalb bietet die Musikschule TonArt an, ein Instrument erst einmal auszuleihen und es sozusagen zu testen. Wenn das Kind sich entscheidet, dass es das spezielle Instrument unbedingt weiterhin lernen möchte, sollten Eltern nicht zu lange zögern: Schaffen Sie Ihrem Sprössling ein eigenes Instrument an, denn etwas Eigenes macht Ihr Kind stolz und kann ein zusätzlicher Motivationsschub sein.

 

Unser Tipp: Damit der Motivationsschub besonders lange anhält, sollten Teenager sich an den Kosten für ein Instrument beteiligen. Aber nur symbolisch und mit einer geringen Summe, denn so sprechen Sie das Verantwortungsgefühl des Teenagers an.

 

Tipps zum Üben und Dranbleiben

  • In der Gruppe macht alles mehr Spaß. Wenn sich Eltern aus Kostengründen für Gruppenunterricht entscheiden, kann das für die Motivation des Musikschülers häufig von Vorteil sein.

  • Spielen die Eltern selbst ein Instrument, kann auch zu Hause ab und zu mal gemeinsam gespielt und geübt werden. Mitspielen macht auch Eltern mehr Spaß, als ständig wegen des Übens zu diskutieren.

  • Instrument und Musikstil müssen dem Kind und nicht den Eltern gefallen.

  • Eltern sollten ruhig auch mal zum Unterricht mitgehen, damit sie sehen, wie dort die Stimmung ist. Wenn die Chemie zwischen Schüler und Lehrer nicht stimmt, wird auch zu Hause nicht freiwillig geübt.

  • 15 Minuten üben ist besser als gar nichts.

  • Wenn der Teenager keine Lust mehr auf sein Instrument, den Unterricht und das Üben hat, dann vereinbaren Sie eine Pause. Zum Beispiel in den Sommerferien, gönnen Sie Ihren Sprösslingen eine Pause vom Üben. Diese Zeit können Eltern und Kinder nutzen, um herauszufinden, warum das Musizieren keinen Spaß mehr macht.

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